Mehr Sicherheit im öffentlichen Dienst

Am 06.11.17 gab es einen Übergriff auf Mitarbeiter im öffentliche Dienst. Ein Mann nahm eine 31-jährige Mitarbeiterin des Jugendamtes in Pfaffenhofen als Geisel. Laut Polizeibericht war der Mann deutsch-russischer Abstammung psychisch erkrankt und schon vor der Tat mehrfach mit Gewalttaten auffällig geworden. Als Auslöser der Tat wurde die Trennung zu seiner 18 Monate alten Tochter angenommen. Diese hatte das Jugendamt zuvor in die Obhut von Pflegeeltern gegeben. Nun sellt sich die Frage: Benötigen wir mehr Sicherheit im öffentlichen Dienst?

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Es muss alles an die Öffentlichkeit

In seinem Interview mit der Welt, wies Klaus Dauderstädt, DBB Beamtenbund und Tarifunion, auf eine Zunahme physischer Gewalt gegenüber Beamten hin. Diese betreffe Mitarbeiter jeglicher Ämter wie Finanzämter, Jobcenter oder wie in diesem Fall auch Jugendämter. Die Mitarbeiterin des Jugendamtes in Pfaffenhofen erlitt laut Aussage der Polizei leichte Schnittverletzungen, dass es auch schlimmer ausgehen kann beweist wie z.B. der tödliche Angriff auf eine 32-jährige Mitarbeiterin des Jobcenters in Neuss, am 26.09.2016. Quelle anzeigen
Klaus Dauderstädt erwähnte weiterhin, dass es keine Statistik gäbe die Übergriffe auf nicht polizeidienstliche Beamte wiederspiegelt. Diesen Missstand könne man nicht weiter hinnehmen. Zitat „Wir glauben es darf nicht weiter so sein, dass alles zugeschüttet, zugedeckt wird, verheimlicht wird. Es muss alles an die Öffentlichkeit.“ Zitat Ende.

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