SozialeStelle, ist das erste Jobportal für die Sozialwirtschaft, das keine Unterschiede macht. Vielen Dank an http://geschicktgendern.de/ für ihre tolle Webseite mit einem Genderwörterbuch.

Warum gendergerechte Sprache?

Ein Genderwörterbuch ist ja gut und schön – aber warum ist gendergerechte Sprache überhaupt wichtig?

  1. Sprache beeinflusst unser Denken.
    Durch Sprache entstehen Bilder in unseren Köpfen. Werden nur Männer genannt, spiegelt sich das in unseren gedanklichen Vorstellungen wider. Das widerspricht oftmals der Realität, da sowohl Frauen und Männer in den meisten Bereichen unserer Gesellschaft präsent sind.

Beispiel:
Wen stellen Sie sich vor? Frauen oder Männer?
Am Dienstag lade ich Sie wieder zur Sitzung der Abteilungsleiter ein.
Neue Hygienevorschriften für Erzieher in der Kita.
Die Fortbildung richtet sich an alle Lateinlehrer.
Suche Putzfrau für Büroreinigung.

  1. Frauen nicht nur mitmeinen.
    Oft wird die maskuline Form geschrieben, die feminine nur mitgemeint. Texte richten sich aber fast immer an Frauen und Männer gleichermaßen. Damit sich Frauen angesprochen fühlen, sollten sie auch explizit genannt werden.

Beispiel:
An wen richten sich diese Stellenausschreibungen?
Das Städtische Krankenhaus sucht zum nächstmöglichen Termin einen Arzt in Weiterbildung.
Der Freistaat Bayern sucht Lehrer (Fach: Latein) für den Schuldienst.
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  1. Demokratisch schreiben.
    Die Nennung aller Geschlechter drückt die Gleichbehandlung von Frauen und Männer als demokratisches Prinzip aus. Gendergerechte Sprache zeigt Wertschätzung gegenüber allen Menschen, unabhängig ihres Geschlechts.
  1. Stereotype Rollenbilder aufheben.
    Durch die Adressierung und Nennung von Menschen beider Geschlechter werden stereotype Rollenbilder aufgehoben. Gendergerechte Sprache zeigt implizit, dass sowohl Frauen wie Männer für verschiedene Tätigkeiten geeignet und befähigt sind.

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